Seventy-Five Mile Beach, Küstenstraße auf Fraser Island, Australien.
Der Seventy-Five Mile Beach erstreckt sich über 120 Kilometer entlang der Ostküste Fraser Islands und funktioniert als Strand und offizielle Straße zugleich. Fahrzeuge mit entsprechender Genehmigung können auf dem harten Untergrund fahren, während Menschen parallel zu Fuß gehen oder am Wasser spielen.
Die UNESCO erkannte die Insel 1992 als Weltnaturerbe an, was die globale Bedeutung dieses Strands als Teil eines einzigartigen Ökosystems würdigte. Diese Anerkennung machte den Ort zu einem bekannten Ziel und half, ihn unter strengeren Schutz zu stellen.
Der Strand war lange Zeit ein wichtiger Ort für die Butchulla, die Ureinwohner der Insel, die hier fischten und den Gezeiten folgten. Heute können Besucher noch die Spuren dieser Verbindung zur See sehen und verstehen, wie eng das Leben mit dem Ozean verwoben war.
Autofahrer benötigen eine Genehmigung und müssen sich an eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde halten, da Flugzeuge den Strand auch zum Landen nutzen. Achten Sie auf die Flugbewegungen und informieren Sie sich vor der Fahrt über aktuelle Bedingungen und Regeln.
Das Schiffswrack der Maheno, ein ehemaliges Passagierschiff aus dem frühen 20. Jahrhundert, rostet an der Küste vor sich hin und erzählt von früheren Zeiten. Die farbigen Sandhügel namens The Pinnacles und natürliche Süßwasserquellen machen den Ort zu einem geologisch besonderen Ort.
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