Port Vila, Hauptstadt auf der Insel Efate, Vanuatu
Port Vila ist die Hauptstadt von Vanuatu und liegt am Ufer einer weiten Bucht mit mehreren Lagunen und vorgelagerten Inseln im Blick. Niedrige Gebäude und Märkte verteilen sich auf sanften Hügeln oberhalb des Wassers, während kleine Boote tagsüber zwischen den Anlegestellen hin und her fahren.
Europäische Händler kamen im 19. Jahrhundert und gründeten eine Siedlung, die bis 1980 unter gemeinsamer britischer und französischer Verwaltung blieb. Nach der Unabhängigkeit wurde die Stadt zur Hauptstadt der neuen Nation Vanuatu.
Die Einwohner kaufen morgens auf dem zentralen Markt ein, wo Frauen frisches Obst und Gemüse aus den umliegenden Inseln verkaufen. Im Alltag hört man überall Bislama, eine Kreolsprache, die in Geschäften und auf den Straßen gesprochen wird.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Geschäfte und Märkte nahe beieinander an wenigen Hauptstraßen liegen. Der frühe Morgen eignet sich am besten für den Marktbesuch, wenn die Händler ihre Waren aufbauen und bevor die Hitze zunimmt.
Drei Amtssprachen werden im Alltag verwendet, wobei Englisch und Französisch neben Bislama auf vielen Straßenschildern erscheinen. Manche Schulen unterrichten nur auf Englisch, andere nur auf Französisch, ein Erbe, das Besucher sofort bemerken, wenn sie Schilder lesen oder mit Einheimischen sprechen.
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