Korallenmeerinseln, Inselgruppe in Queensland, Australien.
Die Coral Sea Islands bilden eine weit verstreute Ansammlung von Sandbänken, Korallenriffen und winzigen Inseln im Meer nordöstlich der australischen Küste. Die meisten dieser Formationen liegen knapp über der Wasseroberfläche und werden regelmäßig von Wellen überspült, während nur sehr wenige davon dauerhaft aus dem Wasser ragen.
Australien erklärte dieses Gebiet 1969 zu seinem Territorium, um die Kontrolle über die umliegenden Gewässer und Meeresressourcen zu sichern. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte die Regierung die Grenzen schrittweise, um zusätzliche Riffe und Meeresflächen einzubeziehen.
Die Wetterstation auf Willis Island wird das ganze Jahr über von einem kleinen Team australischer Meteorologen besetzt, das dort in abgeschiedener Umgebung arbeitet. Ihre Beobachtungen tragen zur Vorhersage von Wirbelstürmen und Wettermustern im Südpazifik bei, die für die Navigation und Küstengemeinden wichtig sind.
Besucher benötigen eine Sondergenehmigung der australischen Behörden, da das gesamte Territorium als Schutzgebiet verwaltet wird. Nur Willis Island verfügt über menschliche Präsenz, während alle anderen Inseln unbewohnt und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich bleiben.
Elizabeth Reef und Middleton Reef liegen weit südlich und gehören zu den kältesten Korallenriffen weltweit, wo tropische Arten an der Grenze ihrer Überlebensfähigkeit existieren. Diese südliche Lage schafft eine ungewöhnliche Mischung mariner Lebensformen, die sonst selten in denselben Gewässern vorkommen.
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