Bismarck-Archipel, Inselgruppe im Nordosten von Papua-Neuguinea
Der Bismarck-Archipel ist eine Inselgruppe im nordöstlichen Papua-Neuguinea, die aus New Britain, New Ireland und den Admiralitätsinseln besteht. Die Sankt-Georgs-Straße trennt die beiden größten Landmassen, während kleinere Inseln und Atolle die umliegenden Gewässer des westlichen Pazifiks sprenkeln.
Während der deutschen Kolonialzeit ab 1884 wurde das Archipel nach Kanzler Otto von Bismarck benannt und als Teil Deutsch-Neuguineas verwaltet. Nach dem Ersten Weltkrieg ging die Kontrolle auf Australien über, das die Mandatsgebiete bis zur Unabhängigkeit Papua-Neuguineas 1975 verwaltete.
Die Inseln tragen heute Namen aus verschiedenen kolonialen Perioden, während die Ortsbevölkerung weiterhin ihre eigenen traditionellen Bezeichnungen verwendet. An den Küsten legen Fischer ihre Boote in geschützten Buchten an, und die Dörfer verteilen sich zwischen Palmenhainen und vulkanischen Hängen.
Die Anreise erfolgt meist über Flugverbindungen zu den größeren Inseln oder mit Frachtschiffen, die zwischen den Häfen verkehren. Reisende sollten auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein, da das tropische Klima häufig Regen mit sich bringt und die Seefahrt beeinflussen kann.
Die Gewässer rund um die Inseln sind bekannt für Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg, die auf dem Meeresgrund ruhen. Taucher finden dort noch heute militärische Ausrüstung und Flugzeugteile, die zwischen Korallenriffen liegen.
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