Manus, Vulkaninsel in den Admiralitätsinseln, Papua-Neuguinea.
Manus Island ist eine Insel der Admiralitätsinseln in der Provinz Manus, Papua-Neuguinea, die sich über etwa 100 km Länge erstreckt und von steilen Hügelketten mit tropischem Regenwald bedeckt ist. Entlang der Küste wechseln sich sandige Buchten mit felsigen Abschnitten ab, während im Inneren Bäche durch tiefe Täler fließen und kleine Dörfer in Lichtungen liegen.
Europäische Seefahrer betraten die Insel erstmals im 17. Jahrhundert, doch die Bewohner lebten dort schon Jahrhunderte zuvor in verstreuten Gemeinschaften entlang der Küste. Während des Zweiten Weltkriegs bauten ausländische Streitkräfte Militäranlagen im Hafen, die nach Kriegsende weitgehend aufgegeben wurden und deren Überreste heute noch sichtbar sind.
In den Dörfern entlang der Küste versammeln sich die Bewohner noch heute zu Zeremonien, bei denen sie handgeschnitzte Kanus und geflochtene Körbe verwenden. Diese Gegenstände entstehen in Werkstätten, die oft direkt am Wasser liegen und wo ältere Handwerker ihr Wissen an jüngere Generationen weitergeben.
Besucher erreichen die Insel meist mit dem Flugzeug, das auf einer kleinen vorgelagerten Insel landet, von wo aus Boote oder Fahrzeuge zur Hauptinsel übersetzen. Das Gelände ist hügelig und teilweise dicht bewachsen, daher empfiehlt es sich, feste Schuhe zu tragen und bei längeren Wanderungen einen ortskundigen Führer zu engagieren.
Vor der Küste sind Reste versunkener Schiffe aus der Kriegszeit unter Wasser zu sehen, die heute Lebensraum für Korallen und Fische bieten. Taucher entdecken dort manchmal verrostete Anker und Metallteile, die auf dem sandigen Grund liegen und von der Zeit langsam überwuchert werden.
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