Nauru Regional Processing Centre, Einwanderungshaftanstalt im Bezirk Meneng, Nauru
Das Nauru Regional Processing Centre ist eine Einrichtung zur Unterbringung von Asylbewerbern im Meneng-Distrikt auf der Pazifikinsel Nauru. Die Anlage besteht aus mehreren Gebäuden, die über ein größeres Areal im südlichen Teil der Insel verteilt sind und von nauruischen sowie australischen Behörden verwaltet werden.
Die Einrichtung nahm ihren Betrieb im Jahr 2001 als Teil der australischen Einwanderungspolitik auf und wurde zwischen 2008 und 2012 zeitweise geschlossen. Nach der Wiedereröffnung im Jahr 2012 wurde sie zu einem dauerhaften Bestandteil des australischen Asylsystems.
Das Zentrum verkörpert die Verbindung zwischen australischer Einwanderungspolitik, internationalen Flüchtlingsrechten und den wirtschaftlichen Bedürfnissen Naurus.
Der Zugang zum Gelände ist streng geregelt und nur mit speziellen Genehmigungen möglich. Journalisten und andere Besucher müssen Visumsanträge im Voraus stellen, was mit erheblichen Gebühren verbunden sein kann.
Die Anlage erreichte 2014 ihre maximale Kapazität von 1.233 Häftlingen, was erhebliche Infrastrukturerweiterungen erforderlich machte.
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