Green Lake, Süßwasser-Kratersee in Kapoho, Hawaii.
Green Lake war ein Süßwasserkratersee in Kapoho, der sich durch seine tiefe Lage in einem vulkanischen Becken auszeichnete. Der See bildete sich in einer natürlichen Senke mit steilen Kraterwänden, die ihn von der umgebenden Landschaft unterschieden.
Der See existierte über etwa vier Jahrhunderte hinweg, bis im Juni 2018 Lava aus Kilaueas Ausbruch in das Becken floss. Die vulkanische Aktivität verdampfte das Wasser vollständig und zerstörte diesen natürlichen See für immer.
Der Ort war in der hawaiianischen Tradition als Ka Wai o Pele bekannt und galt als der erste Ankunftsort der Vulkangöttin Pele auf den hawaiianischen Inseln. Diese spirituelle Bedeutung machte den See zu einem wichtigen Ort in der lokalen Mythologie und Überlieferung.
Der See lag günstig in der Nähe des Ozeans und war relativ einfach zu erreichen, allerdings in einem geographisch aktiven Gebiet. Besucher hätten sich der Nähe zum Vulkan und der möglichen vulkanischen Aktivität bewusst sein müssen.
Die steilen Kraterwände erzeugten eine optische Täuschung, die das Wasser unendlich tief wirken ließ, obwohl seine tatsächliche Tiefe messbar war. Dieses visuelle Phänomen machte den See zu etwas Besonderem für diejenigen, die ihn sahen.
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