Hawaiʻi-Volcanoes-Nationalpark, Nationalpark in Hawaii County, Vereinigte Staaten
Hawaiʻi Volcanoes National Park ist ein Nationalpark auf Hawaii County, der rund 131.000 Hektar umfasst und zwei aktive Vulkane sowie tropische Wälder und erkaltete Lavaströme einschließt. Die Höhenlagen reichen vom Meeresniveau bis über 4.000 Meter, sodass Besucher innerhalb kurzer Strecken unterschiedliche Ökosysteme durchqueren.
Der amerikanische Kongress gründete dieses Gebiet 1916 als eines der ersten Nationalparks der USA und als ersten weltweit zum Schutz vulkanischer Phänomene. Die Einrichtung förderte Forschungsarbeiten zur Geologie und legte den Grundstein für spätere vulkanologische Observatorien.
Hawaiianische Namen wie Kīlauea oder Halemaʻumaʻu erinnern daran, dass diese Landschaft lange vor den Schutzgebieten für die einheimische Bevölkerung heilig war. Besucher sehen oft Opfergaben aus Blumen oder eingewickelten Steinen, die Menschen an den Kratern hinterlassen.
Besucher sollten warme Kleidung mitnehmen, da es in höheren Lagen kühl werden kann, während niedrigere Bereiche oft warm und feucht sind. Wege können aufgrund vulkanischer Aktivität kurzfristig gesperrt werden, daher empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Hinweise vor Ort.
Lavaröhren aus früheren Eruptionen bilden unterirdische Gänge, die manchmal begehbar sind und einen Einblick in erloschene Kanäle geben. Manche dieser Tunnel erstrecken sich über mehrere Hundert Meter und zeigen Schichten aus erstarrtem Gestein.
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