Kaloko-Honokōhau National Historical Park, Historischer Küstenpark in Kailua-Kona, Hawaii, Vereinigte Staaten.
Der Kaloko-Honokōhau National Historical Park ist ein Küstenpark am nördlichen Ufer von Kona auf der Insel Hawaiʻi, der sich über schwarzes Lavagelände mit alten Siedlungsresten erstreckt. Das Gelände umfasst Wohnfundamente, Tempelplattformen, in Stein gehauene Felszeichnungen sowie zwei mit Steinmauern errichtete Fischteichanlagen.
Das Gebiet wurde von frühen polynesischen Siedlern bewohnt und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer florierenden Küstengemeinschaft. Die Fischteichanlagen wurden über Generationen hinweg weiterentwickelt und angepasst, bis das Gebiet schließlich 1978 zum Nationalpark erklärt wurde.
Der Name des Parks leitet sich von den beiden alten Fischteichen ab, die noch heute sichtbar sind und zeigen, wie die einheimische Bevölkerung die Küste für die Nahrungsversorgung nutzte. Wer die Anlage begeht, kann die Überreste von Wohnbereichen und Tempelplattformen beobachten, die zeigen, wie das Leben an diesem Küstenstreifen einst organisiert war.
Die Wege entlang der Küste sind gut begehbar, aber der schwarze Lavaboden kann uneben und scharf sein, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert. Da es kaum Schatten gibt, sollte man ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitbringen, besonders bei einem Besuch in der Mittagszeit.
Einer der beiden Fischteiche des Parks ist deutlich älter als der andere und wurde mit einer anderen Methode zur Wasserregulierung gebaut. Die Unterschiede zwischen beiden Anlagen zeigen, wie die Techniken im Laufe der Zeit angepasst wurden, ohne dass dafür irgendwelche Texte gelesen werden müssen.
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