Aleuten, Vulkanische Inselkette in Alaska, Vereinigte Staaten.
Die Aleuten bilden einen Bogen aus über 300 Inseln vulkanischen Ursprungs, der sich über 1.900 Kilometer (1.180 Meilen) von der Alaska-Halbinsel bis zur Halbinsel Kamtschatka erstreckt. Die meisten Inseln sind unbewohnt und von steilen Klippen, tiefen Buchten und zerklüfteten Küstenlinien geprägt, während die größeren Inseln auch flachere Strände und geschützte Häfen aufweisen.
Russische Entdecker erreichten die Inseln im Jahr 1741 und gründeten später Handelsposten für den Pelzhandel. Das Gebiet wechselte 1867 in amerikanischen Besitz, als die Vereinigten Staaten Alaska von Russland kauften.
Die Unangan pflegen weiterhin ihre Verbindung zum Meer, was sich in lokalen Märkten zeigt, wo frisch gefangener Fisch und traditionell verarbeitete Meeresfrüchte verkauft werden. Besucher bemerken oft die Mischung aus russisch-orthodoxen Kirchen und traditionellen Gemeinschaftshäusern, die das Leben auf den bewohnten Inseln prägen.
Das Wetter ändert sich schnell und oft, daher sollte man sich auf Wind, Nebel und plötzlichen Regen einstellen, selbst im Sommer. Wer die bewohnten Inseln besuchen möchte, sollte Flüge oder Schiffsverbindungen im Voraus buchen, da diese begrenzt und wetterabhängig sind.
Der Archipel beherbergt 57 tätige Vulkane, die Teil des Pazifischen Feuerrings sind und gelegentlich Dampfwolken und Aschewolken ausstoßen. Auf einigen Inseln kann man heiße Quellen finden, die direkt neben eiskalten Bächen entspringen und eine unerwartete Wärme in dieser rauen Landschaft bieten.
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