Banzai Pipeline, Surfspot in Pūpūkea, North Shore von Oahu, USA
Banzai Pipeline ist ein Riff vor der Nordküste von Oahu in den USA, das für seine hohlen, sich brechenden Wellen bekannt ist. Das Wasser zerbricht über scharfem Korallenboden in geringer Tiefe und formt röhrenartige Tunnel, durch die Surfer fahren können.
Der Filmemacher Bruce Brown verwendete den Namen 1961, als er Phil Edwards dabei filmte, wie er auf den Wellen surften. Seitdem entwickelte sich der Ort zu einem der bekanntesten Surfspots der Welt.
Das Riff ist nach einer nahen Baustelle benannt, bei der in den 1960er Jahren ein Abwasserrohr verlegt wurde. Profisportler trainieren hier für Meisterschaften und ziehen Zuschauer an, die am Strand das Geschehen verfolgen.
Die besten Bedingungen gibt es zwischen November und Februar, wenn große Wellen aus dem Nordpazifik eintreffen. Nur erfahrene Surfer sollten hier ins Wasser gehen, da das flache Riff und die starke Strömung gefährlich sein können.
Drei verschiedene Riffabschnitte erzeugen jeweils eigene Wellenmuster, wobei das erste Riff die regelmäßigsten und am besten surfbaren Wellen liefert. Die anderen beiden Abschnitte brechen nur bei speziellen Bedingungen und werden weniger häufig befahren.
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