Turnagain Arm, Meeresarm im südzentralen Alaska, Vereinigte Staaten
Der Turnagain Arm ist eine Meeresbucht in Südalaska, die sich über etwa 72 Kilometer zwischen dem Chugach-Gebirge und der Kenai-Halbinsel erstreckt. Der Meeresarm besitzt eine Tiefe, die für die Schifffahrt geeignet ist und wird an seinen Ufern von beeindruckender Berglandschaft geprägt.
Der britische Kapitän James Cook kartografierte diese Bucht 1778 während seiner Erkundungsfahrt und gab ihr den Namen, nachdem er entdeckt hatte, dass der Meeresarm nicht weiter führte. Diese frühe Erkundung war entscheidend für das europäische Verständnis der Alaskischen Geografie.
Die Dena'ina-Bevölkerung nannte diese Meeresbucht Tutl'uh und betrieb dort über viele Generationen hinweg Fischerei und Jagd. Heute können Besucher noch immer die Bedeutung dieser Tradition für die lokale Bevölkerung spüren, wenn sie die Bucht erkunden.
Die Seward Highway bietet zahlreiche Aussichtspunkte, um die extremen Gezeitenveränderungen dieses Meeresarms zu beobachten. Der beste Zugang für Besucher ist von der Straße aus möglich, da sie eng entlang der Bucht verläuft und mehrere Rastplätze mit guter Sicht bietet.
Der Meeresarm ist berühmt für das Gezeitenhochwasser, ein Naturphänomen, bei dem große Wassermengen schnell eindringen und Wellen gegen die Strömung bilden. Dieses seltene Ereignis kann von der Straße aus beobachtet werden und zieht Besucher an, die dieses dynamische Zusammenspiel von Natur erleben möchten.
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