Dawson, Bergbaustadt in Yukon, Kanada
Dawson City liegt am Zusammenfluss von Yukon River und Klondike River und zeigt hölzerne Gebäude, unbefestigte Straßen sowie Bauweise aus der Zeit des Goldrausches in seinem Ortskern. Die Umgebung wird von weiten Tälern und bewaldeten Hügeln geprägt, die das Stadtbild einrahmen und den Eindruck eines abgelegenen nordischen Vorpostens verstärken.
Nach der Entdeckung von Gold im Jahr 1896 wuchs die Ansiedlung innerhalb weniger Monate von einem kleinen Fischerlager zu einer Stadt mit Tausenden von Bewohnern. Der Zustrom endete Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Funde zurückgingen und viele Glückssucher weiterzogen.
Besucher können in historischen Saloons einkehren, wo Aufführungen an die Unterhaltungskultur der Goldgräberzeit erinnern und das Erbe jener Jahre lebendig halten. Die Ortschaft pflegt bis heute Traditionen aus dem späten 19. Jahrhundert, die sich in Veranstaltungen und der Art widerspiegeln, wie Einheimische bestimmte Feste feiern.
Wintertemperaturen sinken regelmäßig unter minus 30 Grad Celsius, daher sollte man warme Kleidung und geeignete Ausrüstung mitbringen. Im Sommer bleiben die Tage sehr lang, und die Straßen können bei Regen schlammig werden.
In manchen Bars kann man einen Cocktail mit einem echten konservierten Zeh bestellen, eine skurrile Tradition, die Besucher oft überrascht. Der Friedhof am Stadtrand zeigt schlichte Holzkreuze, die an jene erinnern, die während der Goldgräberzeit hier ihr Leben ließen.
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