Roundabout of the disappeared, Gedenkmonument in Guadalajara, Mexiko.
Das Denkmal in Guadalajara ist eine große Anlage mit einer Säule von etwa 50 Metern Höhe, die Militärkadetten und eine weibliche Gestalt darstellt. Vier Metallrahmen sind installiert, um Fotos vermisster Personen zu halten, wobei einer leer bleibt, damit Familien neue Bilder hinzufügen können.
Das Monument wurde ursprünglich als Rondo der Helden von Chapultepec entworfen und 1950 fertiggestellt, gestaltet von Vicente Morales Mendiola und dem Bildhauer Juan Fernando Olaguibel Rosenzweig. Im Lauf der Zeit wurde der Platz in einen Gedenkort für Verschwundene umgewandelt, da die Gemeinde diesen prominenten Ort als Raum für Trauer und Anerkennung nutzte.
Der Platz wurde in einen Gedenkort umgewandelt, wo Familien Fotos und Namen vermisster Personen an Metallstrukturen zeigen. Diese persönliche Nutzung des öffentlichen Raums spiegelt wider, wie die Gemeinde ihr Gedenken an die Verschwundenen ausdrückt.
Der Ort ist ein zentraler Punkt in der Stadt und leicht zu Fuß erreichbar, besonders wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist. Es ist am besten, früh am Tag zu besuchen oder bei Tageslicht zu gehen, um die Fotos und Inschriften deutlich lesen zu können.
Die Struktur wurde von der ursprünglichen Verwendung als Nationaldenkmal umgewidmet, und diese Umwandlung geschah durch die direkte Aktion der Gemeinschaft selbst. Die bewusste Entscheidung, einen Rahmen leer zu lassen, spiegelt die offene Hoffnung wider, dass eines Tages alle vermissten Personen gefunden werden könnten.
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