Palacio de Ocomo, Archäologische Stätte in Etzatlán, Mexiko.
Der Palacio de Ocomo ist eine archäologische Stätte in Etzatlán mit steinernen Plattformen und Mauern, die präkolumbische Bautechniken zeigen. Die Strukturen breiten sich über ein großes Areal aus und offenbaren die komplexe Anordnung, wie die Gebäude ursprünglich geplant waren.
Die Stätte entstand zwischen 700 und 1100 nach Christus und wurde mehrfach umgebaut, bevor sie während der spanischen Eroberung Mexikos aufgegeben wurde. Diese lange Besiedlungsphase zeigt, dass der Ort für die lokale Bevölkerung über mehrere Jahrhunderte hinweg wichtig blieb.
Die Grabungen haben Keramik, Werkzeuge und zeremonielle Objekte freigelegt, die Einblick in das Alltagsleben der Caxcan-Zivilisation in Westmexiko geben. Diese Funde zeigen, wie die Bewohner damals ihre Häuser einrichteten und welche Gegenstände für ihre Rituale wichtig waren.
Der Zugang erfolgt über Wanderwege, die zu den Hauptstrukturen führen und das Erkunden der verschiedenen Bereiche ermöglichen. Es gibt Parkplätze in der Nähe, und die beste Zeit für einen Besuch ist am frühen Morgen, um die hitze zu vermeiden.
Die Stätte war ein großes Verwaltungszentrum mit architektonischen Elementen, die Einflüsse aus entfernten Kulturen zeigen. Solche Verbindungen deuten darauf hin, dass dieser Ort in ein weit reichendes Handelsnetzwerk eingebunden war.
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