Nayarit, Staat an der Pazifikküste, Mexiko
Nayarit ist ein Bundesstaat an der Pazifikküste Mexikos, der sich von den Ausläufern der Sierra Madre Occidental bis zum Meer erstreckt. Sein Gebiet umfasst Küstenebenen mit Mangrovensümpfen, Vulkanhügel im Landesinneren und Flussmündungen, die in Lagunen und Sandbuchten übergehen.
Das Gebiet wurde 1917 nach Jahren sozialer Unruhen zu einem eigenen Bundesstaat erklärt, nachdem lokale Bewegungen Landrechte und politische Autonomie forderten. Zuvor gehörte es administrativ zu Jalisco, obwohl die Region bereits seit der Kolonialzeit eigene wirtschaftliche und geografische Merkmale entwickelt hatte.
In den Bergdörfern leben Handwerker, die Garn-Malerei und Perlenarbeiten nach überlieferten Techniken herstellen, während in den Küstenorten Fischer ihre Boote nach traditionellen Methoden reparieren. Die öffentlichen Märkte zeigen sowohl Meeresfrüchte aus dem Pazifik als auch Mais und Bohnen aus dem Hochland, die gemeinsam in regionalen Gerichten verarbeitet werden.
Die Hauptstadt im zentralen Hochland dient als Ausgangspunkt für Reisen in beide Richtungen, entweder zu den Küstengemeinden oder zu den Bergdörfern. Straßen verbinden die Siedlungen in unterschiedlichen Höhenlagen, wobei das Klima je nach Entfernung zum Meer von feucht-warm bis trocken-gemäßigt wechselt.
Innerhalb der Grenzen liegt eine kleine Inselgruppe, die als Brutgebiet für Meeresvögel geschützt ist und nur mit Genehmigung besucht werden darf. An einem Küstenabschnitt erstreckt sich ein ununterbrochener Sandstrand über mehr als 80 Kilometer, einer der längsten des Landes.
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