San Blas, Kolonialhafen in Nayarit, Mexiko
San Blas ist eine Küstenstadt an der Pazifikküste in Nayarit, die sich entlang des Wassers erstreckt und von dichtem Dschungel umgeben ist. Der Ort verfügt über einen natürlichen Hafen, breite Sandstrände und ausgedehnte Mangrovensümpfe, die sich hinter der Uferzone ausbreiten.
Die spanische Krone gründete diesen Ort 1768 als Militärbasis und Schiffsbauzentrum zur Unterstützung des Pazifikhandels zwischen Mexiko und Asien. Diese strategische Rolle prägte die Entwicklung des Hafens über Generationen.
Der Ort trägt den Namen eines Heiligen und prägt das Bild von Fischerdörfern, wo traditionelle Boote im Hafen liegen und die tägliche Arbeit der Anwohner vom Meer bestimmt wird. Die Fischerei ist hier nicht nur Wirtschaft, sondern Teil des alltäglichen Lebens, das Besucher an der Uferpromenade beobachten können.
Busse fahren regelmäßig von der Stadt nach Tepic, Puerto Vallarta und Guadalajara, wobei die Fahrt von Tepic etwa eine Stunde dauert. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und leichte, atmungsaktive Kleidung sowie Insektenschutzmittel mitbringen.
Drei lokale Fischer überlebten 2006 neun Monate auf dem Meer, bevor sie in der Nähe der Marshallinseln gerettet wurden und große internationale Aufmerksamkeit erregten. Ihre Geschichte zeigt die Gefahren und Strapazen der Fischerei in diesen Gewässern.
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