Diamond Valley Lake, Künstlicher Stausee in Hemet, Kalifornien
Diamond Valley Lake ist ein künstliches Wasserreservoir im Riverside County in Kalifornien, das mehr als 1800 Hektar Oberfläche einnimmt und bis zu 79 Meter (260 Fuß) tief ist. Das Becken wird von drei großen Erddämmen eingefasst und speichert fast eine Milliarde Kubikmeter Wasser für den Notfallgebrauch und die Versorgung der Region.
Der Bau begann 1995 und dauerte acht Jahre, bis das Becken vollständig gefüllt war. Das Projekt wurde notwendig, um Südkalifornien bei Dürre oder Erdbeben für mehrere Monate mit Trinkwasser versorgen zu können.
Der Name ehrt die frühere landwirtschaftliche Nutzung des Tals, in dem heute das Reservoir liegt. Spaziergänger sehen oft Angler am Ufer und Segelboote auf dem offenen Wasser, während das Besucherzentrum die während der Bauarbeiten geborgenen Fossilien zeigt.
Besucher können rund um das Reservoir wandern, radfahren und angeln, wobei einige Uferbereiche zugänglich sind. Am besten kommt man mit dem Auto, da die Anlage abseits größerer Ortschaften liegt.
Die Baustelle gab Reste von Mammuts und Mastodons frei, die heute im nahegelegenen Museum zu sehen sind. Boote dürfen nur mit Elektromotoren fahren, damit die Wasserqualität für die Trinkwasserversorgung erhalten bleibt.
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