Wall Street Mill
Das Wall Street Mill ist eine ehemalige Fabrik in San Bernardino County, die speziell zum Zerkleinern und Verarbeiten von Golderz gebaut wurde. Das Gebäude besteht aus Holz und Stein und enthält noch die meisten seiner ursprünglichen Maschinen, einschließlich eines Pochwerks mit zwei schweren Stempeln, die Gestein zertrümmerten.
Das Pochwerk wurde 1931 erbaut und gehört somit zu einer späteren Phase des kalifornischen Goldabbaus, lange nach dem großen Goldrausch des 19. Jahrhunderts. Es wurde mehrfach modernisiert und instand gehalten, bis es seinen Betrieb einstellte und schließlich in das National Register of Historic Places aufgenommen wurde.
Die Mühle trägt ihren Namen nach der Wall Street in New York und zeigt, wie selbst kleine Bergbaugemeinden in der Wüste Kaliforniens an größere wirtschaftliche Trends angebunden waren. Der Ort spiegelt die lokale Ausbeutung von Rohstoffen wider und war Teil des Alltags von Arbeitern, die hier ihre Lebensgrundlage fanden.
Der Ort ist mit dem Auto erreichbar und befindet sich in der Nähe von Twentynine Palms im Wüstengebiet, nicht weit vom Joshua Tree National Park entfernt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich an markierte Wege halten, da die alte Struktur zerbrechlich ist und die Umgebung raues Wüstengelände bietet.
Das Pochwerk ist heute die einzige funktionstüchtig erhaltene Mühle dieser Art im Umland und behält fast alle ihre Originalmaschinen und -teile. Diese Vollständigkeit ermöglicht es Besuchern, die tatsächliche Funktionsweise der Ausrüstung zu verstehen und nachzuvollziehen, wie Arbeiter hier täglich Gold aus Stein gewannen.
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