Luna Jacal, Grenzlandwohnung im Big Bend Nationalpark, Vereinigte Staaten.
Luna Jacal ist eine Frontier-Wohnstätte im Big Bend Nationalpark, deren Wände aus Kalkstein und Sandstein bestehen, wobei ein großer Stein die Rückseite bildet und Okotillo-Äste das Dach abdecken. Die Struktur nutzt teilweise unterirdische Konstruktion, um vor extremer Wüstenhitze zu schützen.
Gilberto Luna baute diese Wohnstätte um 1900 und bewohnte sie bis 1947, während er an Alamo Creek Landwirtschaft betrieb und Ziegen aufzog. Die lange Besatzungsdauer zeigt die Eignung der Struktur für das Leben in dieser abgelegenen Region über mehrere Jahrzehnte.
Die Struktur zeigt traditionelle mexikanische Bautechniken und verkörpert die frühen Siedlungsmuster in der texanischen Grenzregion des späten 19. Jahrhunderts. Die Bauweise mit Stein und natürlichen Materialien war typisch für Familien, die in dieser abgelegenen Gegend lebten und arbeiteten.
Das Gebäude ist über einen Wanderweg zugänglich, aber der Weg durch die Wüste ist anstrengend und erfordert Wasser und Schutzausrüstung. Besucher sollten früh morgens oder am späten Nachmittag wandern, um die intensive Hitze zu vermeiden.
Luna und seine Familie zogen mindestens 58 Kinder und Stiefkinder groß, was diesen abgelegenen Ort zu einer lebendigen Gemeinschaft machte. Diese ungewöhnlich große Familie überlebte und gedieh mit Subsistenzlandwirtschaft in einer der isoliertesten Gegenden des Parks.
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