Infrared Optical Telescope Array, Optischer Interferometer im Fred Lawrence Whipple Observatorium, Mount Hopkins, Arizona, USA.
Das Infrared Optical Telescope Array war eine Beobachtungsanlage auf dem Mount Hopkins mit mehreren 45-Zentimeter-Teleskopen, die zusammenarbeiteten, um Himmelsobjekte im Infrarotbereich zu beobachten. Die Teleskope funktionierten als Interferometer und erzeugten durch ihre Zusammenschaltung Bilder mit einer Auflösung, die einzelne Instrumente nicht erreichen konnten.
Das Projekt entstand 1993 durch eine Zusammenarbeit zwischen fünf Institutionen, darunter der Harvard-Universität und dem Smithsonian Astrophysical Observatory. Die Anlage trug wichtige Erkenntnisse über Sternenbildung und Planetensysteme bei, wurde aber 2006 stillgelegt.
Wissenschaftler und Forscher verschiedener Institutionen treffen sich in dieser Einrichtung zur Untersuchung von Sternentstehung, Planetensystemen und früher kosmischer Evolution.
Der Standort in der Arizona-Hochebene bietet klare Himmelsnächte mit wenig atmosphärischen Störungen, was präzise Beobachtungen ermöglichte. Besucher sollten wissen, dass die Anlage nicht mehr aktiv ist, aber der Standort auf Mount Hopkins bleibt für Astronomie interessant.
Die Anlage war in der Lage, durch die Kombination mehrerer Teleskope eine Auflösung zu erreichen, die normalerweise nur mit viel größeren einzelnen Instrumenten möglich wäre. Diese Technik der interferometrischen Bildgebung war damals eine bemerkenswert innovative Methode zur Verbesserung der Beobachtungsgenauigkeit.
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