Heinrich-Hertz-Teleskop, Radioteleskop am Mount Graham International Observatory, Arizona, Vereinigte Staaten.
Das Heinrich-Hertz-Teleskop verfügt über eine 10 Meter durchmessende Parabolantenne, die in einem Schutzgebäude untergebracht ist, das sich während der Beobachtungen öffnet, um empfindliche Ausrüstung vor widrigen Wetterbedingungen zu schützen.
1993 fertiggestellt und nach Heinrich Hertz benannt, dem Physiker, der elektromagnetische Wellen bestätigte, wurde dieses Teleskop speziell für Radioastronomie-Beobachtungen in submillimeter Wellenlängen entwickelt.
Als Teil des Event Horizon Telescope-Netzwerks trägt diese Einrichtung zu bahnbrechender Schwarzloch-Bildgebungsforschung bei und fördert internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit in der Astrophysik.
Auf 3.185 Metern Höhe am Mount Graham gelegen, arbeitet das Teleskop neun bis zehn Monate jährlich, mit eingeschränkten Sommerbeobachtungen aufgrund erhöhter atmosphärischer Feuchtigkeit.
Die Lage des Teleskops in der Hochwüste bietet außergewöhnlich trockene atmosphärische Bedingungen, die für die Erkennung submillimeter Strahlung von kalten kosmischen Objekten wie Molekülwolken und fernen Galaxien wesentlich sind.
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