White-Sands-Nationalpark, Nationalpark mit Gipsduenen in New Mexico, USA
White Sands National Park ist ein Schutzgebiet mit ausgedehnten Gipsablagerungen in New Mexico, etwa auf halber Strecke zwischen El Paso und Albuquerque. Die Dünen erstrecken sich über ein weites Becken und formen Kämme, Mulden und flache Wellen aus feinem weißem Sand.
Der Tularosa-See trocknete vor tausenden Jahren aus und hinterließ eine mineralreiche Oberfläche, die der Wind zu Dünen formte. Das Gelände wurde 1933 als nationales Denkmal ausgewiesen und erhielt 2019 den Status eines Nationalparks.
Die weißen Dünen haben über Jahrhunderte die Vorstellungswelt der Ureinwohner beeinflusst und bleiben Teil ihrer mündlichen Überlieferungen. Besucher bemerken oft, wie sich das helle Gelände unter wechselndem Tageslicht verändert und verschiedene Stimmungen hervorbringt.
Wasser ist beim Erkunden der Dünen notwendig, da die Temperaturen während der Sommermonate hoch steigen und Schatten fehlt. Wanderwege sind nicht immer deutlich markiert, daher hilft es, sichtbare Orientierungspunkte zu beachten.
Mehrere Tierarten haben über Generationen helle Körperfärbungen entwickelt, um sich im weißen Gelände zu tarnen. Diese Anpassung zeigt sich besonders bei kleinen Nagetieren und einigen Eidechsenarten, die fast durchgehend hell erscheinen.
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