Diriamba, Verwaltungsbezirk in Carazo, Nicaragua.
Diriamba ist ein Verwaltungsbezirk in der nicaraguanischen Provinz Carazo, der in den Hochländern auf etwa 576 Metern Höhe liegt. Das Gebiet verbindet urbane Siedlungen mit landwirtschaftlichen Flächen, wo Kaffeeanbau die Wirtschaft prägt.
Der Verwaltungsbezirk war während der Nicaraguanischen Revolution zwischen 1978 und 1979 Schauplatz bewaffneter Konflikte zwischen Sandinista-Kräften und Regierungstruppen. Diese Zeit prägte die jüngere Geschichte des Ortes nachhaltig.
Die Fiestas von San Sebastián im Januar zeigen traditionelle Volkstänze wie El Toro Huaco und El Güegüense, die hier seit Generationen aufgeführt werden. Diese Feierlichkeiten prägen das kulturelle Leben des Ortes und bringen die Bewohner zusammen, um ihre Bräuche zu zelebrieren.
Die Lage an der Panamericana bietet direkte Verbindungen zur Hauptstadt Managua, mit regelmäßigen Busverbindungen von der UCA-Station. Das Zentrum ist über diese etablierten Transportlinien leicht zu erreichen.
Das Gebiet umfasst etwa 60 ländliche Gemeinden und verfügt über mehrere Kalksteinbrüche, die zur regionalen Industrieproduktion beitragen. Diese Abbauaktivitäten haben den ländlichen Raum wirtschaftlich geprägt.
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