Zinacantán, Indigene Tzotzil-Maya-Siedlung in Chiapas, Mexiko.
Zinacantán ist eine indigene Siedlung der Tzotzil-Maya in den Bergen von Chiapas auf etwa 2.160 Metern Höhe. Das Dorf besteht aus traditionellen Lehmhäusern und Anbauflächen für Blumen und andere Gewächse.
Die Siedlung hatte bereits in vorkolumbianischer Zeit Handelsverbindungen zu aztekischen Kaufleuten und tauschte Salz, Kakao und andere Güter. Diese Kontakte prägten die wirtschaftliche Rolle der Region über viele Jahrhunderte.
Hier entstehen aufwendig bestickte Textilien, die nach überlieferten Mustern gefertigt werden und die Identität der Bewohner prägen. Besucher können handwerkliche Traditionen beobachten, die über Generationen weitergegeben wurden.
Das Dorf liegt in den Bergen und ist von San Cristóbal de las Casas über die Panamericana gut erreichbar. Die Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde und führt durch landwirtschaftlich geprägte Gebiete.
Der Name bedeutet im Nahuatl und Tzotzil gleichermaßen 'Land der Fledermäuse' und spiegelt die sprachliche Geschichte dieser bergigen Region wider. Viele Besucher übersehen diese linguistische Verbindung zwischen zwei indígenen Sprachen.
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