Valle del Cauca, Verwaltungsdepartement im Westen Kolumbiens
Valle del Cauca ist ein Verwaltungsbezirk im Westen Kolumbiens, der sich von der pazifischen Küstenebene über die Andenkordillere bis zum oberen Tal des Flusses Cauca erstreckt. Die Fläche umfasst rund 22.000 Quadratkilometer, mit einer Hauptstadt in Cali und zahlreichen kleineren Städten und Dörfern entlang der Flusstäler und Berghänge.
Der Bezirk wurde im Jahr 1910 durch den Zusammenschluss dreier früherer Verwaltungsregionen gegründet, die um die Städte Cartago, Buga und Cali entstanden waren. Die Entscheidung folgte auf politische Reformen, die darauf abzielten, die regionale Verwaltung Kolumbiens neu zu organisieren und zu stärken.
Die Region ist geprägt von Zuckerrohrfeldern, die seit Generationen angebaut werden und die Rhythmen des ländlichen Lebens bestimmen. In kleinen Dörfern und auf Märkten sieht man diese landwirtschaftliche Tradition noch heute in der lokalen Küche und den Bräuchen, die mit der Erntezeit verbunden sind.
Das Gebiet umfasst sowohl Küstengebiete am Pazifik als auch Hochlandregionen in den Anden, weshalb Besucher auf unterschiedliche Klimazonen und Geländeformen vorbereitet sein sollten. Die Hauptstadt Cali dient als zentrale Anlaufstelle für Orientierung und Weiterreise in die verschiedenen Teilregionen.
Der Hafenort Buenaventura an der Pazifikküste ist einer der verkehrsreichsten Häfen Südamerikas und bewältigt jährlich mehrere Millionen Tonnen Fracht, darunter große Mengen kolumbianischen Kaffees. Trotz seiner wirtschaftlichen Bedeutung bleibt der Ort für viele Reisende unbekannt und ist eher ein Durchgangspunkt als ein Ziel.
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