Coffee production in Colombia, Kaffeeanbauregion in den Anden-Bergen, Kolumbien
Die Kaffeeproduktion in Kolumbien erstreckt sich über hochgelegene Andenhänge, wo Pflanzen in Höhen zwischen 1.700 und 2.100 Metern wachsen. Das Anbaugebiet verteilt sich auf etwa 20 Regionen und reicht von der Grenze zu Ecuador bis nach Venezuela.
Die Jesuits brachten Kaffeepflanzen 1723 nach Kolumbien und legten damit den Grundstein für eine sich später ausbreitende Industrie. Im frühen 20. Jahrhundert wurde Kaffee zum Hauptexportprodukt und prägte die Wirtschaft des Landes nachhaltig.
Über 500.000 Kaffeebauern arbeiten in den Anbaugebieten und pflegen Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Arbeit prägt das Leben in vielen ländlichen Gemeinden und ist ein wesentlicher Teil der lokalen Identität.
Besucher können die Anbaugebiete das ganze Jahr über erkunden, wobei die Ernte in zwei Phasen stattfindet. Die Haupternte läuft von September bis Dezember, gefolgt von einer kleineren Ernte, die Mitaca genannt wird.
Die vulkanischen Böden in den Anbaugebieten sind reich an Nährstoffen und unterstützen das Wachstum von Sorten wie Typica, Caturra und Castillo. Die kombinierten Bedingungen aus regelmäßigen Niederschlägen und diesem besonderen Boden ermöglichen einen Anbau, der sich grundlegend von anderen Kaffeeproduzenten unterscheidet.
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