Cartago, Verwaltungsgemeinde in Valle del Cauca, Kolumbien
Cartago ist eine Kommune im Departamento Valle del Cauca in Kolumbien, die im flachen, fruchtbaren Tal des Río La Vieja liegt. Die Hauptsiedlung ist von kleineren Ortsteilen umgeben, die sich zwischen Weiden und Feldern mit Zuckerrohr verteilen.
Die Ansiedlung wurde 1540 von spanischen Eroberern unter der Führung von Kapitän Jorge Robledo gegründet und wanderte mehrmals, bevor sie sich 1691 an ihrem heutigen Standort niederließ. Die kolonialen Bauten aus dieser Zeit prägen noch heute das älteste Viertel der Stadt.
An den Wochenenden kommen Einheimische zusammen, um Bambucomusik und andere regionale Klänge zu hören, die aus den Tavernen und öffentlichen Plätzen erklingen. Diese Tradition spiegelt die Begeisterung der Region für Saiteninstrumente und lokale Rhythmen wider.
Besucher können sich zu Fuß durch das Zentrum bewegen, wo koloniale Straßen zu Kirchen, kleinen Parks und Märkten führen. In der Umgebung liegen ländliche Viertel, die sich mit dem Auto oder öffentlichen Bussen erreichen lassen.
Während der Kolonialzeit beherbergte die Gemeinde eine eigene Schmelzhütte, in der Gold aus umliegenden Städten geprüft und verarbeitet wurde. Diese Funktion machte den Ort zu einem wichtigen Knotenpunkt im metallurgischen Netz der spanischen Krone in der Region.
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