Quimbaya, Kaffeeanbaugemeinde im Departamento Quindío, Kolumbien
Quimbaya ist ein Ort in der Kaffeezone Kolumbiens, in dem Kaffeebäume und Berghang die Landschaft prägen. Es liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Armenia und erstreckt sich entlang des Flusses La Vieja, wobei die Höhenlage von etwa 1340 Metern das Klima und die Vegetation bestimmt.
Juan de J. Buitrago gründete den Ort 1914, als Kolumbien den Kaffeeanbau massiv ausbaute. Die Erhebung zum Municipio erfolgte 1922 während dieser Phase der Expansion und wirtschaftlichen Veränderung in der Region.
Das Fest der Kerzen und Laternen findet jeden Dezember statt, wenn Nachbarschaften mit Lichtern die Straßen schmücken und zusammen feiern. Diese Tradition zeigt, wie die Gemeinschaft ihre Verbundenheit und ihren Glauben durch gemeinsame Zeremonien ausdrückt.
Der Nationalpark für Landwirtschaft und Viehzucht liegt westlich des Ortes und zeigt über 200 Tierarten in interaktiven Bereichen. Der Park bietet einen guten Überblick über die lokale Flora und Fauna und ist einfach vom Zentrum aus zu erreichen.
Der Name stammt von der vorkolumbischen Quimbaya-Zivilisation, die für ihre feinen Goldarbeiten und Metallhandwerk bekannt war. Archäologen entdeckten in dieser Region Tausende von Artefakten, die zeigen, wie fortgeschritten diese alte Kultur war.
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