Calarcá, Kaffeegemeinde in Quindío, Kolumbien.
Calarcá liegt auf 1573 Metern Höhe im Osten des Quindío-Departements, etwa 4 Kilometer von der Stadt Armenia entfernt. Die Gegend erstreckt sich über bergiges Gelände und ist von grünen Kaffeeplantagen durchzogen, die das Landschaftsbild prägen.
Der Ort entstand 1886 durch die Arbeit von Segundo Henao und entwickelte sich zunächst durch Bergbauaktivitäten. In den 1930er Jahren fand ein Übergang zur Kaffeeproduktion statt, die seitdem die wirtschaftliche und soziale Basis der Region bildet.
Das Gebiet ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Kaffeelandschaft und prägt das tägliche Leben der Menschen hier. Die Kaffeeernte und die damit verbundenen Traditionen durchziehen die lokale Kultur und sind überall sichtbar.
Gute Straßenverbindungen verbinden den Ort mit anderen Städten Kolumbiens, und die Erreichbarkeit ist für Besucher gegeben. Viele lokale Kaffeefarmien bieten geführte Touren an, um die Anbau- und Verarbeitungsprozesse kennenzulernen.
Das jährliche Desfile del Yipao zeigt bunte Willys-Jeeps, die als traditionelle Transportmittel bei der Kaffeeernte stehen. Diese Parade ist ein seltenes Beispiel dafür, wie ein historisches Fahrzeug zur kulturellen Identität einer ganzen Region wurde.
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