Cajamarca, Landgemeinde im Departamento Tolima, Kolumbien
Cajamarca ist eine ländliche Gemeinde in der Tolima-Region Kolumbiens und liegt in etwa 1.800 Metern Höhe in den Anden. Das Gebiet umfasst zwei Hauptorte und erstreckt sich über landwirtschaftliche Gebiete mit einer Nähe zur Panamerikanischen Straße.
Die Gemeinde wurde 1913 gegründet, nachdem Bischof Ismael Perdomo Ländereien erworben hatte, auf denen Siedler aus Antioquia bereits seit 1886 wirtschafteten. Diese Gründung formalisierte eine bereits etablierte landwirtschaftliche Siedlung in der Region.
Die örtliche Gemüsesorte Arracacha ist seit Generationen das Herzstück der landwirtschaftlichen Kultur in dieser Region. Besucher können auf Märkten und in lokalen Restaurants sehen, wie dieses andine Wurzelgemüse täglich in traditionellen Gerichten verwendet wird.
Das Gebiet ist über die Panamerikanische Straße zugänglich und eignet sich für Besucher, die ländliche landwirtschaftliche Gebiete erkunden möchten. In den beiden Hauptorten findet man Grundversorgung wie Geschäfte und Restaurants für den täglichen Bedarf.
Im Jahr 2017 nutzte die Bevölkerung ein öffentliches Abstimmungsverfahren, um sich gegen ein großes Goldabbauvorhaben auszusprechen. Diese Abstimmung führte zur Aussetzung des Projektes und war ein Beispiel für direkte Mitsprache bei Entscheidungen, die die Region betrafen.
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