Chapel of Our Lady of Chiquinquirá, Koloniales Religionsdenkmal in La Ceja del Tambo, Kolumbien.
Die Kapelle unserer Lieben Frau von Chiquinquirá ist ein koloniales Gotteshaus mit rechteckigem Grundriss und einem einschiffigen Raum, dessen weiße Wände Gemälde aus verschiedenen Jahrhunderten rahmen. Das Gebäude beherbergt eine Sammlung religiöser Kunstwerke, darunter Malereien des kolumbianischen Künstlers Gregorio Vasquez de Arce y Ceballos und weitere historische Stücke, die den Raum als kunsthistorisches Dokument erscheinen lassen.
Der Bau der Kapelle begann 1820 auf einem Grundstück, das Maria Josefa Marulanda zur Verfügung gestellt hatte, und ersetzte ein früheres Heiligtum aus El Hato, das 1792 abgerissen worden war. Die Kirche wurde später zur offiziellen Stätte für die Aufbewahrung religiöser Kunstwerke und entwickelte sich zu einem bedeutenden Bewahrungsort für die kolumbianische Kulturgeschichte.
Die Kapelle ist Heimstätte für bedeutende Persönlichkeiten der kolumbianischen Geschichte und wird von Besuchern als Ort der Besinnung wahrgenommen. Ihr Raum verbindet alltägliche Verehrung mit der Präsenz von Gelehrten und Staatsmännern, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden.
Der Ort kann zu Fuß erreicht werden und liegt zentral in La Ceja del Tambo, wodurch eine einfache Anfahrt vom Stadtzentrum aus möglich ist. Besucher sollten Zeit einplanen, um die Kunstwerke im Innern aufmerksam zu betrachten, da die Sammlung reichhaltig und detailreich ist.
Das Gebäude erhielt 1968 die offizielle Anerkennung als Tempel-Museum für religiöse Kunst und war damit einer der ersten dieser Art in der Region. Diese Klassifizierung machte es zu einem frühen Beispiel für die Umwandlung historischer Kirchen in Museen zum Schutz ihres künstlerischen Erbes.
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