Plaza de Bolívar, Hauptplatz im historischen Zentrum, Bogotá, Kolumbien
Die Plaza de Bolívar ist der zentrale Platz im historischen Zentrum von Bogotá in Kolumbien und erstreckt sich über eine große Fläche, die von neoklassizistischen Regierungsgebäuden und der Primärkathedrale von Bogotá umgeben ist. Die Straßen Calle 10, Calle 11, Carrera 7 und Carrera 8 rahmen den Platz ein und verbinden ihn mit anderen Teilen der Altstadt, wo Besucher zwischen Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten hindurchgehen.
Der Platz entstand 1539 als Plaza Mayor und diente als Marktplatz, auf dem bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts auch Stierkämpfe stattfanden. Nach der Unabhängigkeit Kolumbiens erhielt er 1821 den Namen Plaza Bolívar zu Ehren des Befreiers Simón Bolívar.
Der bronzene Simón Bolívar, gestaltet von Pietro Tenerani im Jahr 1846, war das erste öffentliche Denkmal der Stadt. Er steht heute im Zentrum eines Platzes, auf dem Tauben zwischen Spaziergängern, Straßenverkäufern und Besuchern umherflattern, die auf Bänken sitzen oder Fotos machen.
Der Platz ist von vier großen Straßen umgeben, die alle Seiten zugänglich machen und den Zugang zu den umliegenden Regierungsgebäuden und der Kathedrale erleichtern. Am besten besucht man ihn tagsüber, wenn Geschäfte und Museen in der Nähe geöffnet sind und die Sicherheit höher ist.
Der Justizpalast an der Nordseite wurde zweimal wieder aufgebaut, nachdem er 1948 während des Bogotazo und 1985 durch einen bewaffneten Angriff zerstört worden war. Heute sieht man die moderne Version des Gebäudes, die nach dem letzten Vorfall fertiggestellt wurde.
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