El Cartucho, Ehemalige Straße im Santa Inés Viertel, Bogotá, Kolumbien.
El Cartucho war eine Straße in Santa Inés mit etwa zehn Blocks in der Nähe von Regierungsgebäuden. Tausende Menschen lebten dort unter schwierigsten Bedingungen, bevor die Gegend völlig umgestaltet wurde.
Nach den Bogotazo-Unruhen von 1948 verließen wohlhabende Einwohner die Gegend und die Straße verwandelte sich in einen sozialen Krisengebiet. Diese Veränderung prägte das Viertel für mehrere Jahrzehnte bis zur Umgestaltung Ende des 20. Jahrhunderts.
Der Name stammt von den Wildlilien, die einst in den Gärten der Nachbarschaft blühten, bevor sie sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickelte. Heute können Besucher noch Überreste dieser Geschichte in Denkmälern und Erinnerungen der Gemeinde finden.
Das Gebiet ist heute Teil eines modernen Parks und kann als Teil eines Stadtrundgangs durch die Zentrumsregion besucht werden. Es ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in einer Gegend mit vielen anderen Sehenswürdigkeiten.
Lokale Geschichten berichten von einem Krokodil namens Pepe, das in einem Keller gehalten wurde und im kriminellen Untergrund eine dunkle Rolle gespielt haben soll. Diese Legende bleibt ein Teil des Gedächtnisses der Gegend, auch wenn ihre Wahrheit umstritten ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.