Iglesia Veracruz, Kolonialkirche in La Candelaria, Bogotá, Kolumbien
Die Iglesia de la Veracruz steht an der Carrera Séptima Ecke Calle Dieciséis, der früheren Calle del Arco, im Viertel Veracruz in Bogotá. Ihr Steinportal wird von zwei Pinakeln und einer Nische mit einer Steinfigur der heiligen Helena bekrönt. Im Inneren gibt es ein Hauptschiff, ein Seitenschiff, eine als Querhaus dienende Kapelle und massige rechteckige Pfeiler; ein quadratischer Turm mit Pyramidendach steht zurückgesetzt hinter der Hauptfassade.
Die ursprüngliche Kapelle entstand im 16. Jahrhundert, kurz nach der Gründung Bogotás; eine Plakette an der Nordfassade nennt 1546, andere Quellen 1575. Zwischen 1631 und 1664 erweiterte die Hermandad de la Santa Cruz sie zu einem saalartigen Bau. 1816 wurden hier etwa 80 während der spanischen Rückeroberung fusilierte Unabhängigkeitshelden von dieser Bruderschaft bestattet. Erdbeben, besonders das von 1827, beschädigten das Gebäude; Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es zum Nationalpantheon erklärt und 1910 nach einem Entwurf von Julián Lombana umgestaltet.
Die Kirche ist ein wichtiger Ort der Erinnerung an die nationale Geschichte Kolumbiens. Besucher können hier die Ruhestätten mehrerer Unabhängigkeitsführer sehen, die das Land geprägt haben.
Die Kirche steht an der Ecke Carrera Séptima und Calle Dieciséis, der früheren Calle del Arco, im Viertel Veracruz. Der Haupteingang liegt an der Nordseite zur Calle Dieciséis; ein zweiter Eingang gehört ebenfalls zum Gebäude. Der quadratische Turm ist gegenüber der Hauptfassade zurückgesetzt, und an der Ostseite liegt ein kleiner Garten, der im Süden von der Mauer der Kirche San Francisco begrenzt wird.
Die Nordfassade trägt eine Tafel, die 1546 als Einweihungsjahr nennt, während andere Quellen die Anfänge der Kirche auf 1575 datieren. Über dem Haupteingang wird das Steinportal von zwei Pinakeln und einer Nische mit einer Steinfigur der heiligen Helena bekrönt.
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