Stausee Peñol-Guatapé, Künstlicher Stausee in Ost-Antioquia, Kolumbien.
Der Peñol-Stausee liegt auf 1.880 Metern Höhe in den Bergen von Antioquia und erstreckt sich über mehrere verschlungene Arme zwischen bewaldeten Hügeln. Das Wasser umgibt kleine Inseln und Halbinseln, die durch die Überflutung der Täler entstanden sind.
Der Bau der Punchiná-Talsperre begann 1979 und schuf diesen Stausee für die Stromerzeugung in der Region. Das Projekt veränderte die Landschaft und führte zur Verlegung mehrerer Dörfer an höher gelegene Standorte.
Die Form des Stausees spiegelt die Berge rings um Guatapé wider, und entlang seiner gewundenen Ufer sind die neu angelegten Ortskerne und Anlegestellen entstanden. An ruhigen Tagen können Besucher sehen, wie das Wasser die steilen Hänge und die Wolken über den Gipfeln widerspiegelt.
Besucher können Bootsfahrten von Guatapé aus unternehmen, um die verschiedenen Arme und Buchten des Sees zu erkunden. Die Wasserverhältnisse ändern sich mit der Jahreszeit, daher ist es ratsam, bei lokalen Betreibern nach aktuellen Bedingungen zu fragen.
Die Wasserfläche hat durch die überfluteten Täler eine stark verzweigte Form mit unzähligen Buchten und Vorsprüngen. Diese Gliederung schafft immer wieder neue Ausblicke, wenn man mit dem Boot entlang der Ufer fährt.
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