Soacha, Industriegemeinde in Cundinamarca, Kolumbien
Soacha ist eine Gemeinde in Cundinamarca, die zum Ballungsraum Bogotá gehört und sich über Hänge und flache Gebiete erstreckt. Die Siedlung gliedert sich in acht Kommunen mit Wohnvierteln, Gewerbegebieten und öffentlichen Plätzen.
Der Ort wurde 1600 von Luis Enríquez an einer früheren Muisca-Siedlung gegründet, deren Name sich aus den Chibcha-Wörtern für Sonne und Mann ableitet. Die Gemeinde entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem Wohngebiet für Pendler, die in der Hauptstadt arbeiten.
Die Nachbarschaft um den Park bewahrt Bäckereitraditionen aus der Region, in denen täglich frische almojabanas und buñuelos für Einwohner und Besucher zubereitet werden. Hausgemachter Arequipe wird noch nach überlieferten Rezepten in kleinen Küchen hergestellt.
Die Gemeinde liegt nahe an Bogotá und ist über mehrere Straßenverbindungen erreichbar, sodass Besucher leicht zwischen beiden Orten wechseln können. Wohngebiete bieten günstigere Unterkünfte als das Stadtzentrum der Hauptstadt.
Das Projekt Ciudad Verde brachte ab 2010 eine neue Generation von Wohnkomplexen mit integrierten Grünflächen und Spielplätzen hervor. Diese Entwicklung veränderte die Stadtlandschaft und führte Parks direkt in die Nachbarschaften ein.
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