Junín, Verwaltungsbezirk in Cundinamarca, Kolumbien.
Junín ist eine Gemeinde in Cundinamarca, die sich über etwa 337 Quadratkilometer in einer Höhe von etwa 2.300 Metern erstreckt. Das Gebiet liegt im östlichen Teil des Altiplano Cundiboyacense, einer wichtigen geografischen Region.
Vor der spanischen Kolonisierung ab 1550 war das Gebiet als Chipazaque bekannt und diente als gemeinsames Land zwischen den indigenen Anführern zipa von Bacatá und zaque von Hunza. Nach der Ankunft der Spanier wurde die Gegend in ihr koloniales System integriert.
Der Ortsname stammt aus dem Jahr 1861 und bezieht sich auf die grünen Täler, die denen der Pampa de Junín in Peru ähneln. Diesen Namen verband man mit der Vorstellung einer fruchtbaren, wohlhabenden Gegend.
Die Gegend lebt hauptsächlich von Landwirtschaft und Viehzucht, die das wirtschaftliche Rückgrat bilden. Bei einem Besuch sollte man sich auf ländliche Bedingungen und eher dünn besiedelte Landschaft einstellen.
Das Gebiet grenzt an sechs benachbarte Gemeinden: Gachetá, Guatavita, Gama, Gachalá, Fómeque und La Calera. Diese Grenzkonfiguration schafft ein dichtes Netzwerk von nachbarschaftlichen Beziehungen in der Region.
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