Guatapé, Seegemeinde in Ost-Antioquia, Kolumbien
Guatapé ist eine Gemeinde in Eastern Antioquia in Kolumbien, die an den Ufern eines künstlichen Stausees liegt. Die Straßen steigen und fallen entlang der Hügel, während sich bunte Häuser um einen zentralen Platz gruppieren und in schmale Gassen führen.
Die Siedlung entstand 1811 unter der Leitung von Francisco Giraldo y Jimenez und erhielt 1867 den Status einer Gemeinde. Der Name ehrt einen einheimischen Kaziken, der einst in dieser Region lebte.
Die bunten Wandmalereien an den Gebäudesockeln zeigen Szenen aus dem Alltag der Bewohner, darunter Kaffeeanbau, Fischfang und traditionelle Handwerkskunst. Jedes Haus erzählt durch seine eigenen Motive eine kleine Geschichte über die Familie oder das Gewerbe, das dort ansässig ist.
Busse fahren regelmäßig vom Terminal Norte in Medellín ab und benötigen etwa zwei Stunden für die Strecke von 79 Kilometern. Die Straßen im Ort sind steil und gepflastert, daher ist bequemes Schuhwerk ratsam.
Eine massive Felsformation erhebt sich 200 Meter über dem umgebenden Gelände und trägt 740 in die Oberfläche gehauene Stufen. Von oben sehen Besucher das verzweigte Netz des Stausees, das aus mehreren miteinander verbundenen Armen besteht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.