Charalá, Koloniale Gemeinde im Departamento Santander, Kolumbien.
Charalá ist ein Ort in den Bergen von Santander, der auf etwa 1.290 Metern Höhe liegt und sich über ein Gebiet von rund 411 Quadratkilometern erstreckt. Das Gelände ist geprägt von grünen Hügeln und landwirtschaftlichen Flächen, auf denen Kaffee, Zuckerrohr und Mais angebaut werden, während in einigen Regionen auch Marmorabbau stattfindet.
Der spanische Eroberer Martín Galeano gründete diese Siedlung am 23. Juli 1540 in einem Gebiet, das zuvor von den Guane-Indigenen bewohnt wurde. Aus diesem Gründungsmoment entstand ein dauerhafter Ort, der spanische und indigene Einflüsse miteinander verband.
Der Name Charalá stammt vom Chibcha-Wort Chalala ab, benannt nach einem Guane-Kaziken, der die ursprüngliche Siedlung vor der spanischen Ankunft regierte. Die lokalen Traditionen zeigen noch heute Spuren dieser vorkolonialen Wurzeln in alltäglichen Praktiken und Ortsnamen.
Der Ort ist am besten erreicht, wenn man die Bergstraßen nutzt, die durch die Region Santander führen und durch das hügelige Terrain führen. Besucher sollten auf die Höhenlage vorbereitet sein und geeignete Kleidung für das kühlere Bergklima mitbringen.
Die Gegend ist der Originalfundort des Santander-Giftfrosches, einer Amphibienart, die zuerst an diesem genauen Ort entdeckt und wissenschaftlich beschrieben wurde. Diese biologische Besonderheit macht den Ort für Naturbegeisterte und Forscher bedeutsam.
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