Parque Nacional Natural Las Orquídeas, Nationalpark in Antioquia, Kolumbien.
Der Park umfasst Waldflächen zwischen 300 und 3.400 Metern Höhe, die sich über drei verschiedene Höhenstufen erstrecken und unterschiedliche Klimate schaffen. In diesen Gebieten entstehen vier unterschiedliche Ökosysteme, die jeweils ihre eigene Flora und Fauna beherbergen.
Der Park erhielt 1974 seinen Schutzstatus, um die biologische Brückenfunktion zwischen Nord- und Südamerika zu bewahren. Diese Entscheidung erkannte die Bedeutung des Gebietes als Verbindungszone für Arten an, die zwischen den Kontinenten wandern.
Die Embera-Katío-Gemeinschaften nutzen ihre traditionellen Gebiete im Park weiterhin für ihre tägliche Lebensweise. Ihre Präsenz prägt die Landschaft und das soziale Gefüge des Schutzgebiets bis heute.
Der Regen ist häufig und stark, mit durchschnittlich 3.000 bis 4.000 Millimeter pro Jahr, daher sind Regenjacken und wasserfeste Ausrüstung notwendig. Besucher sollten sich auf nasse Bedingungen und feuchte Wege vorbereiten, besonders in den höher gelegenen Bereichen.
Ein seltenes Orchideengewächs, Cyrtochilum betancurii, wurde hier in den Nebelwäldern entdeckt und trägt den Namen eines lokalen Wissenschaftlers. Diese Art wächst nur in den mittleren Höhenzonen des Parks und zeigt die biologische Bedeutung dieser Elevationsgrenzen.
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