Conejo Formation, Geologische Formation in Toca, Kolumbien.
Die Conejo Formation ist eine geologische Schichtfolge in der Gebirgskette Ostkordillere Kolumbiens. Sie besteht aus kalkigen Sandsteinen und Tonschiefern mit Kalksteinbänken, die sich über mehr als tausend Meter erstrecken.
Die Formation wurde 1967 nach dem Hügel El Conejo benannt, der sich in der Nähe des Staudamms Copa befindet. Der Name ehrt einen markanten Ort in der Region Pontezuela, der der Schichtfolge ihren wissenschaftlichen Bezeichnung gab.
Wissenschaftler untersuchen die Formation zum Verständnis der geologischen Entwicklung Nordsüdamerikas durch ihre Fossiliensammlung und stratigraphischen Sequenzen.
Man kann diese Schichtenfolge an mehreren Aufschlüssen in den städtischen Gebieten rund um Boyacá, Ventaquemada und in der Nähe des Denkmals Puente de Boyacá beobachten. Die verschiedenen Fundstellen ermöglichen es, die unterschiedlichen Aspekte der geologischen Struktur an einem Tag zu erforschen.
Die Schichten beherbergen gut erhaltene Fossilien von Meerestieren wie Ammonieten und kleine Foraminiferen aus dem Mesozoikum. Diese Ablagerungen zeigen, dass die Region einmal von einem flachen Meer bedeckt war, das diese organischen Reste konserviert hat.
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