Santa Fe de Antioquia, Koloniale Verwaltungseinheit im westlichen Antioquia, Kolumbien
Santa Fe de Antioquia ist eine Gemeinde in Westantioquia, Kolumbien, die sich über eine gebirgige Landschaft zwischen den Flüssen Cauca und Tonusco erstreckt. Die Straßen zeigen durchgehend koloniale Bauweise mit weißen Fassaden, Holzbalkonen und Innenhöfen, die durch dicke Mauern und Lehmziegel gekennzeichnet sind.
Jorge Robledo gründete die Siedlung 1541 unter dem Namen Villa de Santafé, und König Philipp II. von Spanien verlieh ihr nur vier Jahre später den Stadtstatus. Die Stadt diente bis ins 19. Jahrhundert als Hauptstadt der Region und verlor diese Funktion später an Medellín.
Die 1799 erbaute Metropolitan-Kathedrale repräsentiert das religiöse Erbe der Gemeinde und hält regelmäßige katholische Gottesdienste für die lokale Bevölkerung ab.
Der Túnel de Occidente aus dem Jahr 2006 verkürzt die Fahrt von Medellín erheblich und ermöglicht eine einfachere Anreise. Die meisten Gebäude im Zentrum sind zu Fuß erreichbar, wobei die Straßen größtenteils mit Kopfstein gepflastert sind, was festes Schuhwerk erforderlich macht.
Die kolumbianische Regierung erklärte die gesamte Gemeinde 1960 zum Nationaldenkmal und erkannte damit den Erhalt ihrer kolonialen Straßen und Gebäude an. Diese Anerkennung macht sie zu einer der wenigen Gemeinden im Land mit solch umfassendem Schutzstatus.
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