Mesa de los Santos, Gebirgsplateau nahe Bucaramanga, Kolumbien
Die Mesa de los Santos ist ein Hochplateau in der Nähe von Bucaramanga, das sich in einer Höhe von etwa 1700 Metern erstreckt und von tiefen Canyons und Anbauflächen geprägt wird. Das Gelände bietet eine Mischung aus flachen Bereichen auf dem Plateau und steilen Hängen an den Rändern.
Ein deutscher Forscher erschloss 1860 eine Wanderroute von etwa 32 Kilometern Länge und verband das Dorf Los Santos mit dem heutigen Panachi-Nationalpark. Diese frühe Verbindung ermöglichte es mehr Menschen, das Plateau zu erkunden und zu besiedeln.
Die Region bewahrt ihre Verbindung zur Landwirtschaft durch den Mercado Campesino, wo Bauern lokal hergestellte Mais- und Käsearepas verkaufen. Besucher können dort traditionelle Gerichte direkt von den Produzenten kaufen.
Besucher erreichen das Plateau über eine Seilbahn von Panachi oder mit dem Auto von Bucaramanga aus, wobei die Fahrt etwa 40 Minuten dauert. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockenen Monate, wenn die Straßen und Wanderwege in besserer Verfassung sind.
Das Gebiet ist bekannt für eine ungewöhnlich hohe seismische Aktivität mit täglich zwischen 20 und 40 Beben. Dies macht es zum Ort mit der höchsten Erdbebenfrequenz in Kolumbien, was Besucher beim Wandern möglicherweise bemerken.
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