Municipio Cárdenas, Verwaltungsbezirk im venezolanischen Bundesstaat Táchira
Municipio Cárdenas ist eine Munizipialeinheit im südlichen Bereich von Táchira im Westen Venezuelas, zu der auch die Bergstadt Táriba gehört. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 262 Quadratkilometer mit grünen Hügeln und feuchten Bergwäldern in einer Höhe von etwa 860 Metern.
Die Region war vor der Ankunft der Spanier ab dem 16. Jahrhundert von indigenen Gemeinschaften bewohnt. Die Augustiner brachten 1560 eine Marienstatue mit, was zur Entwicklung einer dauerhaften Wallfahrtsstätte führte, die bis heute Tausende anzieht.
Táriba, die Hauptstadt des Munizipiums, ist geprägt von der starken Verehrung der Jungfrau der Tröstung, deren Bild seit dem 16. Jahrhundert hier verehrt wird. Die Straßen und Plätze zeigen diese religiöse Hingabe in alltäglichen Gesprächen, familiären Handwerksbetrieben und der Art, wie sich Menschen zum gemeinsamen Gebet versammeln.
Der Ort liegt etwa 860 Meter hoch in einer Bergregion mit regelmäßigen Regenfällen und gemäßigten Temperaturen zwischen etwa 17 und 26 Grad Celsius. Die Stadt ist über eine Straße mit San Cristóbal, der Hauptstadt des Staates, verbunden und hat grundlegende Dienste wie Märkte, Geschäfte und Restaurants.
Der Puente Libertador, eine Hängebrücke, die seit 1930 Cárdenas mit San Cristóbal verbindet, wurde einer Legende nach von demselben Ingenieurbüro erbaut, das den Eiffelturm in Paris konstruiert hat. Diese Brücke ist nicht nur ein wichtiges Verkehrsbauwerk, sondern auch ein geschichtsträchtiges Symbol der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.