Nationalpark Vulkan Irazú, Nationalpark in der Provinz Cartago, Costa Rica
Der Nationalpark ist ein komplexes vulkanisches Schild mit fünf unterschiedlichen Kratern und einer Fläche von etwa 500 Quadratkilometern. Die umliegenden Gebiete sind mit niedriger Vegetation bedeckt und zeigen deutlich die Spuren vulkanischer Aktivität.
Die erste dokumentierte Eruption ereignete sich 1723 und löste zahlreiche Erdbeben aus, die spanische Behörden zu detaillierten Beobachtungen veranlassten. Diese frühen Aufzeichnungen bilden die Grundlage unseres heutigen Verständnisses der vulkanischen Aktivität an diesem Ort.
Der Name stammt von einer indigenen Siedlung namens Iztaru, was in der Sprache der Ureinwohner "Berg des Donners und Bebens" bedeutet. Dieser Ursprung spiegelt wider, wie die lokale Bevölkerung seit jeher die vulkanische Natur dieses Ortes wahrgenommen hat.
Das Gelände verfügt über Toiletten, Picknicktische und Parkplätze, die über gut ausgebaute Straßen von Cartago und San José erreichbar sind. Planen Sie genug Zeit für die Fahrt ein und überprüfen Sie die Wetterbedingungen, da die Sicht vom Berg sehr vom Wetter abhängt.
Vom Gipfel in 3.432 Metern Höhe können Besucher an klaren Tagen sowohl den Pazifischen Ozean als auch die Karibische See sehen. Diese seltene Perspektive macht den Ort zu einem bevorzugten Ort für Fotografen und alle, die nach einem breiten Überblick über die Geographie Costa Ricas suchen.
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