Nationalpark Braulio Carrillo, Nationalpark in der Provinz Heredia, Costa Rica.
Der Braulio-Carrillo-Nationalpark erstreckt sich über verschiedene Waldtypen und Höhenstufen. Das Schutzgebiet reicht von feuchten Tieflandwäldern an der Karibikküste bis zu nebelverhangenen Bergwäldern in höheren Lagen.
Der Park wurde 1978 gegründet und benannt nach einer historischen Persönlichkeit aus Costa Ricas Vergangenheit. Die Gründung war Teil von Bemühungen zur Bewahrung der Regenwälder des Landes.
Der Park hat eine lange Bedeutung für die lokale Bevölkerung, da er traditionelle Jagdgebiete und Siedlungsplätze von Ureinwohnern enthält. Besucher können noch heute Spuren dieser Vergangenheit in Form von Steinobjekten und Artefakten sehen, die im Gelände verstreut sind.
Man erreicht das Gebiet über die Hauptstraße zwischen San José und der Karibikküste, wo mehrere Ranger-Stationen Informationen zu Wanderwegen anbieten. Die beste Zeit zum Besuch ist während der trockeneren Monate, obwohl das Gebiet ganzjährig grün bleibt.
Der Río Sucio fließt durch das Gebiet und hat eine auffallend orange Färbung durch Mineralablagerungen von vulkanischer Aktivität in den umliegenden Bergen. Dieser farbige Fluss ist ein natürliches Phänomen, das Besucher beim Erkunden der Parkwege bemerken.
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