Central Conservation Area, Schutzgebiet in Zentral-Costa Rica
Das Central Conservation Area ist ein Schutzgebiet im Zentrum Costa Ricas, das sich über 642.000 Hektar erstreckt und Landschaften vom Vulkangipfel bis zum Tieflandregenwald umfasst. Die höchsten Punkte erreichen 3.432 Meter, während die niedrigsten Bereiche auf 36 Meter über dem Meeresspiegel liegen.
Die UNESCO ernannte das Gebiet im Januar 1988 zum Biosphärenreservat und würdigte damit seine ökologische Bedeutung für die Region. Die Ausweisung markierte einen Wendepunkt im nationalen Naturschutz und förderte die Integration lokaler Gemeinschaften in den Erhalt der Natur.
Die Region trägt ihren Namen nach ihrer Lage im Herzen des Landes und ihrer Rolle als Brücke zwischen Pazifik und Karibik. Besucher können beobachten, wie sich das Leben der Gemeinden am Rand des Schutzgebiets mit traditioneller Landwirtschaft und nachhaltiger Nutzung der natürlichen Ressourcen entwickelt.
Mehrere Nationalparks wie Braulio Carrillo und Volcán Poás sind über gut ausgebaute Straßen von San José aus zugänglich. Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade führen durch die verschiedenen Klimazonen, wobei Regenjacken und festes Schuhwerk bei wechselnden Wetterbedingungen empfohlen werden.
Das Schutzgebiet sichert Wasserquellen, die mehr als die Hälfte der costa-ricanischen Bevölkerung versorgen. Diese Flüsse und Grundwasserleiter beliefern sowohl Haushalte als auch Industrieanlagen in den dicht besiedelten Gebieten des Landes.
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