Alberto Manuel Brenes Biological Reserve, Naturschutzgebiet in Zapotal, Costa Rica.
Das Alberto Manuel Brenes Schutzgebiet erstreckt sich über ausgedehnte Bergwälder in den Tilarángebirgen und reicht bis zu 1.520 Metern Höhe. Eine Forschungsstation vor Ort bietet Laboreinrichtungen und kann etwa 40 Personen gleichzeitig unterbringen.
Das Gebiet wurde 1975 als Waldreservat San Ramón gegründet und erhielt 1993 seinen heutigen Namen zu Ehren des Botanikers Alberto Manuel Brenes. Diese Umbenennung erkannte die wichtigen Beiträge des Wissenschaftlers zur Pflanzenkunde an.
Die Universität von Costa Rica betreibt die Forschungsstation und unterstützt damit Naturforschung und Umweltbildung vor Ort. Besucher können erleben, wie Wissenschaftler täglich an der Dokumentation der tropischen Vielfalt arbeiten.
Der Zugang ist am einfachsten während der Trockenzeit, da Waldwege in der Regenzeit matschig werden können. Die Station bietet einfache Unterkünfte, daher sollte man mit grundlegenden Bedingungen rechnen und warme Kleidung für kühle Bergtemperaturen mitbringen.
Das Gebiet beherbergt über 50 Pflanzenarten, die nur hier vorkommen, sowie etwa 75 Fledermausarten einschließlich der weißen Fledermaus. Diese seltenen Arten machen den Wald zu einem der wertvollsten Lebensräume für die Erforschung neotropischer Biodiversität.
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