Arenal-See, Stausee und Feuchtgebiet nahe dem Arenal-Vulkan, Costa Rica
Der Arenal-See ist ein großes Stausee und Ramsar-Schutzgebiet in der Nähe des Arenal-Vulkans mit einer Wasserfläche von etwa 85 Quadratkilometern. Der See erreicht maximale Tiefen von 30 bis 60 Metern und wird von mehreren Flüssen gespeist, die aus den umliegenden Bergen herabfließen.
Das ursprüngliche Gewässer wurde 1979 durch den Bau des Sangregado-Staudamms drastisch vergrößert und verdreifachte seine Fläche. Diese Expansion führte zur Umsiedlung zweier Gemeinden, deren Bewohner in neu angelegte Orte umziehen mussten.
Der See ist ein wichtiger Ort für lokale Fischer, die hier Fangmethoden praktizieren, die über Generationen weitergegeben wurden. Die Fischbestände im Wasser ermöglichen ein stabiles Handwerk, das bis heute das Leben der umliegenden Gemeinden prägt.
Die Gegend ist am besten zwischen November und April zugänglich, wenn starke, beständige Winde vom Norden herunterkommen. Zu dieser Zeit ist das Wasser ideal für Wassersport wie Windsurfen und Kitesurfen, besonders auf der nördlichen Seite des Sees.
Das Wasser wird zur Stromerzeugung genutzt und liefert einen bedeutenden Anteil der nationalen Elektrizität des Landes. Die Wasserfläche bietet Lebensraum für über 300 Vogelarten, was es zu einem Hotspot für Vogelbeobachter macht.
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